SCHLAUDINOS Förderprogramme für die Schule
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Karl & Margarete Beinstein
Karl & Margarete Beinstein

Unsere Vision


Wir helfen Kindern und Jugendlichen mit einer Lese- Rechtschreibschwäche, eine ihren Begabungen entsprechende Schullaufbahn selbstbewusst und unbeschadet zu bewältigen.

Die Entstehung der Vision
Wir sind Eltern von inzwischen vier erwachsenen Kindern und wurden Anfang der 90-ziger Jahre durch eine unserer Töchter mit den Problemen und Auswirkungen der Lese- Rechtschreibschwäche mehr als gefordert:

"Papa, ich will nicht mehr leben!" - Erinnerungen eines Vaters.
Es war zu Mittag an einem Donnerstag im Herbst. Die Tür flog auf, Petra kam gerade von der Schule nach Hause. „In diese sch… Schule geh ich nicht mehr“ schrie sie mir entgegen „nie wieder!“ Ihr Gesicht war voller Wut und Verzweiflung. Tränen füllten ihre Augen. Wie ein weidwundes Tier stand sie vor mir.

Stockend berichtete sie über den ersten Aufsatz, den sie heute zurück bekommen hatte, und wie sie die anderen Kinder ausgelacht und verspottet haben: „Du bist ja blöd, du kannst ja nicht einmal schreiben.“ … Was sollte ich ihr sagen? Sollte ich ihr zum – ich weiß nicht wievielten Male – sagen, dass dies nicht stimmt. Dass sie mit einem IQ von 142 nicht blöd sein kann. Dass wir dies schwarz auf weiß hätten. Und dass überhaupt die anderen … – Ich hasste diese Hilflosigkeit.

Über drei Jahre kämpften wir nun schon mit ihr um das schulische Überleben. Es war wie der berühmte Kampf gegen die Windmühlen. „Strafverschärfung“ gab es für Petra noch in der Gestalt der Zwillingsschwester, ebenfalls sehr gut begabt aber ohne das Handicap der Legasthenie.

Bisher war Petra eine Kämpferin gewesen. Eine richtige Löwin, wie aus dem Astrologie-Lehrbuch. Trotzdem mussten wir mit ansehen, wie ihr Selbstwertgefühl immer weniger wurde. Wie sie zu kompensieren begann. Wie diese verd… Legasthenie die Entwicklung ihrer Persönlichkeit einengte und ihr immer mehr die Freude am Leben nahm.

An diesem Tag war ihre Verzweiflung besonders groß. Sie empfand ihre Situation als so ausweglos, ohne jede Hoffnung: Wenn sie schon unbedingt in die Schule gehen müsse, bliebe sie halt 5 Jahre in der 4. Klasse und würde anschließend Klofrau. … Ihre Verzweiflung gipfelte schließlich in den Worten: „Papa, ich will nicht mehr leben!“

Name des Kindes geändert


Obwohl wir beide ausgebildete Pädagogen sind, konnten wir damals unserer Tochter nicht nachhaltig helfen.
Die Erfahrung der eigenen Hilflosigkeit, das mangelnde Verständnis in den Schulen und die unzureichenden Unterstützungsangebote ließen uns keine Ruhe.

Die Verwirklichung der Vision
Wir begannen zu recherchieren und zu forschen, uns speziell aus- und weiterzubilden und gründeten im Dezember 1998 unser BEIKA-INSTITUT.

Im Zentrum unseres Bemühens standen vor allem zwei Fragen:
  1. Was sind die Ursachen der Lese-Rechtschreib-Schwäche?
  2. Wie kann man den Betroffenen effizient und nachhaltig helfen,
  3. den Schulalltag zu bewältigen?
Wir haben Antworten auf diese Fragen gefunden und seither unzähligen Kindern erfolgreich geholfen.

In zahlreichen Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen konnten wir unser Wissen und unsere Erfahrungen auch an LehrerInnen und TherapeutInnen weitergeben.

Im Juli 2005 wurde der Verein "Schüler in Not" gegründet, um dem Anliegen noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Unterschriftenübergabe / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Dazu diente auch die von uns initiierte Petition für eine kindgerechte Bildung, die wir mit knapp 600 Unterschriften am 16. Jänner 2008 der österreichischen Parlamentspräsidentin Mag. Barbara PRAMMER übergeben konnten.

Seit 2006 wird die Betreuung der Kinder und Jugendlichen in dem, vom Verein getragenen, Förderpädagogischen Zentrum (www.fpzentrum.at) fortgeführt.

Wir haben viel erreicht, wollen aber noch mehr Betroffenen helfen.

In all den Jahren haben wir immer wieder drei Erfahrungen gemacht:

  1. Viele Eltern haben kein ausreichendes Unterstützungsangebot in ihrer Nähe.
  2. Nicht alle Eltern können sich diese kostenintensive Unterstützung finanziell leisten.
  3. Vielen Kindern hätte schon wesentlich früher geholfen und somit ein unnötiger Leidensweg erspart werden können.
Aus diesen Erfahrungen heraus haben wir den BEINSTEIN Verlag gegründet und die SCHLAUDINO Förderprogramme für die folgenden drei Bereiche entwickelt:
  1. Für die Förderung zu Hause:
    SCHLAUDINOS Förderprogramme für zu Hause - als Hilfe zur Selbsthilfe!
  2. Für die Förderung in der Schule:
    SCHLAUDINOS Förderprogramme für die Schule - als Unterstützung im Förderunterricht.
  3. Für die Förderung im Kindergarten bzw. in der Vorschule:
    "Mit SCHLAUDINO fit zum Schuleintritt" - als Vorbereitungs- und Präventionsprogramm.
Die Betreuung und ständige Weiterentwicklung dieser drei Initiativen sowie das gesellschaftspolitische Engagement für eine kindgerechte Bildung sehen wir jetzt als unsere zentralen Aufgaben. Ganz im Sinne von Georg Bernhars Shaw:

Viele sehen die Dinge
und fragen: „Warum?“
Ich aber träume von den Dingen,
die in der Zukunft liegen
und frage: „Warum nicht?“
                               Georg Bernhard Shaw